Freitag, 17. Juli 2015

Die Dummheit ist alternativlos

rebloggt von:  http://info.kopp-verlag.de/

Die Dummheit ist alternativlos
Christian Wolf

»Jede Nation spottet über die andere, und alle haben recht.« 

»Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.« 
(Arthur Schopenhauer)

Deutschland ist ein Irrenhaus und Freiluftgehege für Idioten, Opportunisten und (Hoch-) Verräter. Sollte Ihnen das noch nicht aufgefallen sein, müssen Sie sich nicht gleich einliefern lassen. Es genügt ein kurzer Aufenthalt am Bahnhof im bayerischen Rosenheim zur Kulturbereicherung. Oder ein Blick in den Spiegel – Pardon: auf die Titelseite des Spiegel. Und dann wird auch Ihnen dämmern, dass Sie einem unsagbar dämlichen Volk angehören.

»Dame« leitet sich von »dämlich« ab, entsprechend »Herr« von »herrlich«. Da es Angela Merkel gibt, kann man dieser beliebten Macho-Weisheit immer schwerer widersprechen. Wie ein abstoßend und pervers korsettierter Papagei plappert sie seit Jahren:

»Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.«

Mit diesem Satz aus der Sonderschule sind die intellektuellen und rhetorischen Fähigkeiten dieser optischen Massenvernichtungswaffe bereits ausgereizt. Gescheitert ist die alternativlos aberwitzige Politik der arbeitsscheuen Kanzlerin samt der Sch(w)undwährung schon lange. Seit Anfang Mai 2010 liegt die »kränkelnde Frühgeburt« (Altkanzler Schröder) Euro unrettbar auf der Intensivstation.

Umfallerin Merkel brach damals mit den Politclowns Berlusconi und Sarkozy die vertraglichen Grundlagen der Gemeinschaftswährung und betreibt seitdem Konkursverschleppung auf Kosten der – vorwiegend deutschen – Steuerzahler, statt die künstliche Beatmung endlich abzuschalten. Die – welch ein Witz – »mächtigste Frau der Welt« wurde schon vor fünf Jahren in den Pariser Verhandlungen vom farbigen Drohnen-Mörder aus Washington auf Linie gebracht, der sie anrief und in den unverfehlbaren Hintern trat.

Nach über fünf Jahren wachen nun langsam sogar die Schnarchnasen vom Spiegel auf – und versagen dennoch wie gewohnt. »Scheitert der Euro, scheitert Merkels Kanzlerschaft«, trauten sich die Quantitätsjournalisten zu titeln und bezeichneten die Zumutung im Hosenanzug groß als: »Die Trümmerfrau«. Da hört nun wirklich der Spaß auf und endet bei mir das Mitleid mit geistig minderbemittelten »Kollegen«, die hier – absichtlich oder ignorant – die deutschen Trümmerfrauen grob beleidigen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs befreiten zahllose deutsche Frauen die zerbombten Städte vom Schutt und leisteten so eine wesentliche Grundlage für Deutschlands Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Während die deutschen Trümmerfrauen anpackten und aufräumten, ist Merkel nur insoweit eine Trümmerfrau, als sie mit Nixtun und Fehlentscheidungen Trümmer produziert. Klaro?!

Ironischerweise geht der Spiegel mit dem Slogan »Keine Angst vor der Wahrheit« hausieren. Wenn dem wirklich so wäre, warum kann oder will man dem Publikum Fakten und logische Folgerungen nicht präsentieren? Die immer weniger werdenden Leser des Unsinns aus Hamburg brauchen tatsächlich keine Bange zu haben. Denn das Nachrichtenmagazin wird ihnen auch weiterhin alles andere als Wahrheiten auftischen.

Die Hamburger Blindfüchse können sich aber ein Beispiel aus Basel nehmen. Dort hat der Chefredakteur Markus Somm etwas für Spiegel-Schreiber Unvorstellbares: Eier in der Hose. Können Sie sich solche Sätze in der deutschen Schoßhundpresse vorstellen?

»Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist ein Phänomen. Ohne offensichtliche Talente hat sie es sehr weit gebracht, indem sie immer im richtigen Moment – nichts tat. (…)

Inzwischen hat man alle privaten Banken in Frankreich und Deutschland von ihren Ausständen in Griechenland befreit, indem die EZB, also der Staat, diese Schulden übernommen hat. Auf Kosten der Steuerzahler (vorwiegend in der Bundesrepublik) könnte man diese nun abschreiben. Dass man das nicht tut, wie es Sinn machen und die Griechen entlasten würde, liegt am Widerwillen der Politiker, also vor allem von Merkel, dem deutschen Steuerzahler und Wähler das volle Ausmaß des eigenen Versagens zu offenbaren.

Man hat Milliarden in der Ägäis versenkt – und nichts dafür bekommen, außer Hass und Spott und eine linksextreme Regierung. Ob sich die Deutschen dessen bewusst sind? Ob sie Angela Merkel je dafür zur Rechenschaft ziehen?«

Ich rufe: Chapeau! Die Spiegel-Trottel in Sorge um ihre trantütige Trümmerfrau wohl eher: Oh Frevel! Ausgerechnet ein Schweizer legt den Deutschen nahe, die eingebildete Führerin Europas für ihre Untaten büßen zu lassen.

Leider hat er nicht die Frage nach dem Strafmaß gestellt: Pranger, Teeren und Federn, Schafott, Marterpfahl, Hexenverbrennung? Oder eine Mixtur daraus? Ich plädiere aus Mitmenschlichkeit für einige Jahre hinter schwedischen Gardinen bei Wasser und Brot. Eine Fastenkur tut ihrer Figur garantiert gut. Wahrscheinlich fühlen wir uns alle bald erleichtert, die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda und jetzige Landesverräterin (Abnicken der militärischen Aufrüstung der USA in Deutschland und Osteuropa, Versagen gegenüber Obama auch im NSA-Skandal) auf normalem Weg loszuwerden.

Doch im besetzten Dummland Deutschland geht schlimmer immer. Es gibt hierzulande noch mehr »Frauen zum Grauen« im Angebot. »Flinten-Uschi« von der Laien zum Beispiel, die nun medial aufgehübscht wird, nachdem sie vor einem Monat beim Bilderberger-Treffen in Österreich weilen durfte und ihre Anweisungen erhielt.

So begann das Drama für die Deutschen auch mit der Marionette Merkel. Im Mai 2005 hockte sie mit den Großgangstern in Rottach-Egern zusammen, im folgenden September fuhr sie für die CDU/CSU das zweitschlechteste Ergebnis seit 1953 ein und saß dennoch im November 2005 im Kanzleramt. Toll! Wie von Geisterhand aus der Geisterbahn! Aber Hauptsache, Sie haben den Eindruck, in einer Demokratie zu leben. Und denken weiter »nach« statt »mit«.

Dann muss und wird Ihnen auch nicht auffallen, dass »Angie« seit der Bilderberg-Veranstaltung im Juni ein medial rauerer Wind ins griesgrämige Gesicht weht. Während Ursula als neue Favoritin der grauen Eminenzen uns von der Titelseite des Klatschmagazins Frau im Spiegel (igitt, schon wieder ein Spiegel) im Duett mit Burda-Gattin Maria Furtwängler angrinst und im Exklusiv-Interview das »Geheimnis ihrer Stärke« verrät – falls wir verrückt genug sein sollten, uns dies anzutun.

Wenn das kein Ritterschlag für ganz hohe Weihen ist.

Jetzt fehlt zu dieser neuen laienhaften Kanzlermarionette nur noch die Hexe Hillary (Clinton) als US-Präsidentin und wir haben das notwendige Nitroglyzerin für einen neuen Weltkrieg. Und Sie sind in Mitteleuropa live dabei und müssen nicht erst den Fernseher einschalten.

Über solche Kleinigkeiten hat der deutsche Michel keine Zeit nachzudenken. Vordenken ist sein Vorrecht sowieso nicht. Er spielt als Statist ideal den Hamster im Laufrad für Politverräter in Berlin und Besatzer aus den USA. Schließlich soll sich seine – also IHRE – laufende und kommende Enteignung ja lohnen. Für die anderen, versteht sich.

Die Banken sind wichtig, nicht der Steuerzahler, und die Amerikaner brauchen Griechenland als strategischen Stützpunkt gegen den bösen Putin.

Und nun müssen auch noch Horden von Flüchtlingen (die vor der Verantwortung für ihre zurückgelassenen Familien und Landsleute flüchten) und Asylbetrügern aufgenommen und versorgt werden. Sagt zumindest gern der scheinheilige und ehebrecherische Kriegshetzer im Schloss Bellevue.

Aber die Deutschen rebellieren nicht, sie spuren und sputen sich. Auf kaputten Straßen, in verstopften U-Bahnen und gern ausfallenden S-Bahnen hechten sie zur Arbeit – ungläubig bis fassungslos beobachtet von lässig und locker sich am Leben freuenden dunkelhäutigen Zudringlingen.

Wer ist wohl klüger, wer wendet das ökonomische Prinzip richtig an?

Als Deutscher können Sie sicher sein: Sie dürfen weiter rödeln, doch Fiesling Rolli-Wolli Schäuble wird Sie rasch von Ihrer eingebildeten pekuniären Potenz befreien. »Dumm, dümmer, deutsch« mündet mal wieder ins Finale Furioso.

Christian Wolf betrachtet die Geschehnisse in Deutschland und Europa von einem anderen Kontinent aus, damit dem Abendland wenigstens sein Nachruf sicher ist.

Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/christian-wolf/die-dummheit-ist-alternativlos.html;jsessionid=964D2971E323B26D19B67FC6EFF2B2C6

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen