Samstag, 13. Juni 2015

Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

rebloggt von https://neuschwabenlandpost.wordpress.com

»Hab nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört! Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem, der es hört. Und vor der Luft des Zweifels flieht der Wahn. Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann«.

–  Johann Wolfgang von Goethe

Dem Thema meiner Ausführungen

Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

möchte ich einige Angaben zu meiner Person vorausschicken, die erklären, woher ich mit den polnischen Gegebenheiten so vertraut bin.

Ich bin im ehemaligen Kongreßpolen, das damals vom zaristischen Rußland annektiert war, geboren und aufgewachsen. Meine und meiner Vorfahren Erlebnisse und Erinnerungen reichen zurück in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Manches weiß ich aus Berichten meiner Eltern und Großeltern, vieles aus eigener Erfahrung. Erst nach dem Ersten Weltkrieg siedelten sich meine Eltern in Bromberg/Westpreußen an. Dies taten damals viele tausende deutsche Familien, die nach der Wiedererrichtung Polens nicht in einem polnischen Staat leben wollten und auf diese Weise versuchten, ins Abstimmungsgebiet und dadurch ins Deutsche Reich zu gelangen. Nachdem die ersten Abstimmungsgebiete überwältigende deutsche Mehrheiten bis zu 97 und 98% erzielt hatten, verhinderten die Polen alle weiteren Abstimmungen. Oberschlesien wurde trotz eindeutiger deutscher Mehrheit durch polnische Aufstände solange terrorisiert und die deutschen Einwohner blutig zusammengeschlagen, bis der Völkerbund unter dem Druck, den Intrigen und Erpressungen Frankreichs es aufgeteilt hat. Westpreußen ging daher ohne Abstimmung verloren. Wir wurden gezwungenermaßen polnische Staatsbürger. Ich habe also Polen erlebt und erlitten und ich kenne den polnischen Volkscharakter aus eigener Erfahrung. In Deutschland weiß man kaum etwas oder gar nichts vom Wesen und von den Zielen der Polen; arglos nimmt man alle Lügen und Verleumdungen als gegebene Wahrheiten hin. Daher möchte ich aufklärend wirken, denn nur wenn wir die Geschichte und die Entwicklung Polens und der Polen ganz genau kennen, kann es eines Tages zu einer Verständigung kommen. Voraussetzung zu jeder Versöhnung ist die Wahrheit auf beiden Seiten. Solange die eine Seite hemmungslos lügt und die andere dazu schweigt oder schweigen muß, aus welchen Gründen es auch immer sei, gibt es keine Versöhnung und keine Wiedergutmachung des Unrechts. Die Lüge zerstört jeden Ansatz einer Versöhnung. Nur die Wahrheit nach beiden Seiten kann heilend wirken.

Ich will also versuchen Ihnen Polen in seinergrausamen Wirklichkeit, in seinem Tun und Lassen begreiflich zu machen. Dabei muß ich aufhistorische Gegebenheiten eingehen.

Seit Jahrzehnten gibt es im polnischen Volk ein böses Sprichwort, dasjenige von der ewigen Feindschaft zwischen Polen und Deutschen. Es heißt: Póki świat światem, Polak Niemcowi nie bedzie bratem. In der Übersetzung heißt das so: Solange die Welt bestehen wird, wird der Pole niemals des Deutschen Bruder sein. Ein wahrlich böses Wort, für das es im deutschen Sprachgebrauch nichts entsprechendes gibt. Hier kommt die ganze Wucht des polnischen Hasses zum Ausdruck.

[p. 6] Woher kommt dieser gnadenlose Haß? Ist er denn geschichtlich begründet? Nein, ganz und gar nicht.

Dem deutschen Wesen ist ein so abgrundtiefer Haß fremd. Deutscherseits war man auch stets bereit, Brücken zu bauen und in jeder Weise zu helfen. Das können wir immer wieder feststellen bis auf den heutigen Tag, wo wir erleben, daß diejenigen, die uns von Haus und Hof vertrieben, die uns geplündert und zum Teil auch gemordet haben, bei uns Hilfe suchen und auch Hilfe finden. Mit Milliardenbeträgen stützen wir die Mißwirtschaft der Polen, die deutsche Bevölkerung spendet tausende Tonnen Lebensmittel. Mir liegt ein Schreiben der “Komisja Charytatywna Episkopatu Polski” aus Kattowitz vom 10. April 1981 vor. Darin bestätigt der Weihbischoff Czeslaw Domin als Vorsitzender der Caritativen Kommission der Polnischen Bischofskonferenz, daß bereits 700 Tonnen Lebensmittel für die Menschen seiner Heimat eingegangen sind. Er bestätigt auch, daß ihm bewußt sei, daß er auf die Hilfe aus Nachbarländern angewiesen sei. Die Hilfe, die sie weitergeben durften, sei jedoch wie ein Tropfen auf einen heißen Stein. Das soll heißen, gebt mehr. Und wir geben mehr.

Seit diesem Schreiben vom 10. April 1981 sind Monate hingegangen und während all dieser Zeit sammelt man in Deutschland für die Polenhilfe. Man überschlägt sich geradezu aus Mitleid: es sammeln die kirchlichen Institutionen, es sammeln die Schulen, es sammeln Private, es sammeln Vereine, es hängen in Krankenhäusern und in Banken Aufrufe für Spenden aus, es wird sogarvon den Kanzeln herunter ein festgesetzter Betrag von 25.- DM für ein Paket gefordert. Weniger darf es also nicht sein! Und die Deutschen spenden in überwältigender Weise. Tausende Tonnen und Lastzüge gehen nach Polen. Ein schlagender Beweis dafür, daß die Deutschen die Polen nicht hassen, wie sie es in der langen gemeinsamen Geschichte auch niemals getan haben. Doch welchen Dank werden wir dafür aus Polen erhalten? Nur neuen Haß, denn nichts in der Welt erzeugt mehr Haß, als wegen eigener Unfähigkeit immer wieder Hilfe und Geschenke, die man letztlich doch als Almosen empfindet, annehmen zu müssen, um überleben zu können.

Aber Polen ist kein caritativer Fall. Polen ist nicht unverschuldet in Not geraten etwa durch Erdbeben, Überschwemmung oder Hurrikane oder gar durch Übervölkerung der Gebiete. Nicht Naturkatastrophen sind schuld an der jetzigen Lage in Polen, sondern die sprichwörtliche polnische Wirtschaft, die Unfähigkeit der führenden Schichten und deren Korruption in jeder Hinsicht. Polen ist ja nicht arm an fruchtbarem Boden, denn es hat mit Teilen Ostpreußens, Ostpommerns, Ostbrandenburgs, Schlesiens und Danzigs fast 103.000 Quadratkilometer in Besitz genommen, die zum größten Teil Kornkammern Deutschlands waren. Allein die Gebiete Westpreußen und Provinz Posen müßten Überschußgebiete sein, wie sie es früher waren. Es hat mit der Übernahme der deutschen Gebiete in polnische Verwaltung, mit dem oberschlesischen Kohlen und ErzRevier, ebenso mit blühenden Industrien und Häfen, alle Voraussetzungen für eine gesunde Wirtschaft. Aber ein Volk, das Tausende Tonnen Kartoffeln und [p. 7] Getreide zu Wodka verarbeitet und ihn konsumiert, ist natürlich nicht bereit und nicht fähig, zu arbeiten,um für seinen Lebensunterhalt selber aufzukommen.

Dessen ungeachtet muß festgestellt werden, daß Polen durchaus nicht Hunger leidet, wie es bei und dargestellt wird. Es gibt Versorgungsschwierigkeiten durch mangelnde Organisation, aber keinen Hunger. Hier sind andere Kräfte am Werk, eine neue Art der Ausplünderung deutscher Wirtschaftskraft. Und die gutmütigen Deutschen fallen darauf herein. Sie geben und geben ohne jede Gegengabe zu fordern, z.B. die Ausreise der immer noch zu Hunderttausenden festgehaltenen Deutschen, denen alle Menschenrechte genommen wurden. Die als Arbeitssklaven festgehalten werden auch jetzt noch, da junge Polen scharenweise ihr Land verlassen und um Aufnahme in der Bundesrepublik und Österreich ersuchen. Und diese jungen Wirtschaftsflüchtlinge, die mit ordentlichen Ausreisepapieren zu uns kommen, sind keine bescheidenen Hilfesuchenden, sondern anmaßend Fordernde – besagt nicht das allein schon genug? Die zur Aufnahme verpflichteten Gemeinden wissen davon ein Lied zu singen.

Das Wesen der Polen zeigt ein Vorfall, über den die Deutsche Wochenzeitung vom 04.09.1981 berichtete. Während die Polen mit beiden Händen unsere großzügige Hilfe annehmen, erdreisten sich ihre Schreiberlinge, uns geradezu ins Gesicht zu spucken. So nahm die Zeitschrift “Polnische Perspektiven” die Preußen-Ausstellung zum Anlaß, um einem Marian Podkowinski das Wort zu geben:

“Die Geschichte hat ihr negatives Urteil über Preußen bereits gesprochen. Der gegenwärtige Versuch der Galvanisation ist daher nahezu als Leichenschändigung zu betrachten. Es wäre viel vernünftiger, über dem preußischen Sarg weitgehend Stille walten zu lassen. Auch im Interesse der Deutschen. Tilsit sollte nämlich für die Deutschen von derselben Bedeutung wie Poltawa für die Schweden sein, sollte man sich irgendwann für Archäologie interessieren.”

Und während unsere Hilfeleistungen auf Hochtouren laufen und unsere Medien uns informieren, daß diese den Wert von 22 Millionen DM bereits überschritten haben, lesen wir unter der Überschrift “Das Fernsehen zeigt antideutsche Kriegsfilme” in der Tageszeitung “Die Rheinpfalz” vom 18.12.1981:

“Als Unterhaltungssendungen werden fast nur Kriegsfilme ausgestrahlt, in denen die Verbrechen der Deutschen während des Zweiten Weltkrieges gezeigt werden. Sogar im Kinderprogramm läuft in Fortsetzungen die Geschichte eines tapferen polnischen Jungen, der gegen den Deutschen Ritterorden kämpft. Aus dem Radio tönt fast ununterbrochen Marschmusik.”

Die entscheidende Schlacht gegen den Ritterorden fand im Jahre 1410 statt. 570 Jahre sind seitdem vergangen, aber die Polen impfen noch heute ihre Kinder mit [p. 8] Haß gegen den Deutschen Ritterorden, und wir bedanken uns für diesen Haß mit Liebesgaben im Werte von vielen Millionen Mark!

Das ist die Münze, mit der Polen seit Bestehen seines Staates für deutsche Hilfe zahlt. Aber wo in der Welt hat auch schon einmal ein Schuldner seinen Gläubigergeliebt, besonders dann, wenn überhaupt keine Möglichkeiten zur Rückzahlung der Schuld vorhanden sind? Das sollten wir Deutschen endlich zur Kenntnis nehmen und uns danach richten. Russen und Franzosen haben nie etwas für Polen getan, deswegen werden sie auch nicht gehaßt sondern geschätzt.

Wir müssen endlich den Ursprung des Hasses ergründen, um alle späteren Entwicklungen und Fehlhaltungen der Polen gegenüber den Deutschen zu verstehen. Wir müssen endlich von den Fälschungen der deutschen und polnischen Geschichte sprechen. Wann wurde diese begangen und zu welchem Zweck?

Die Polen sind heute ein ehrgeiziges und anmaßendes Volk, besonders in ihren Oberschichten. Sie haben wenig große Begabungen, sie sind nicht produktiv und schöpferisch, sie haben der Welt nichts Überragendes gegeben. Weil sie sich in langen Jahrhunderten nicht entfalten konnten, entwickelten sie sich negativ. So stellten sie Ansprüche ohne Leistungen vorweisen zu können, sie gieren nach fremdem Eigentum, sie stellen sich selbst in den Mittelpunkt und reden sich ein, sie seien der Nabel der Welt. Es gibt keine Realitäten für sie, sie leben in Wunschträumen und Überheblichkeit.

Die Polen empfinden ihre Benachteiligung als Volk unter den Völkern, erkennen jedoch die Ursachen nicht. Sie meinen Rechte zu haben und Ansprüche stellen zu können und sie fordern sie von den Deutschen, statt von ihren wahren Unterdrückern, die geschickt die Ansprüche dirigieren und den Haß schüren.

Seit der Christianisierung ist das Volk einem harten Klerus unterworfen, der die Entfaltung der Persönlichkeit verhindert. Sie können nicht ausbrechen aus diesem Zwang. Sie werden so niedergehalten, daß sich die angestauten Aggressionen mehr und mehr in einem beispiellosen Haß gegen die freieren und reicheren Deutschen entladen. Der Haß wiederum wird vom Klerus geschürt und da dieser die größte Macht im Volke darstellt, und das Volk seiner christlichen Kirche vertraut, folgt es auch dieser Führung. Die Kirche triumphiert in Polen. Und die katholische Kirche war von Anbeginn an der Erzfeind des Deutschen Reiches. Die Polen wurden und werden als Hebel benutzt zum Aderlaß deutschen Blutes und deutschen Wirtschaftsgutes.

Zum Beweis des eben gesagten will ich hier ein polnisch-katholisches Kampflied wiedergeben, das auf dem Allslawenkongreß in Prag im Jahre 1848 gesungen wurde:

[p. 9] “Brüder, Sensen in die Hände! Auf zum Kampfe laßt uns eilen!
Polens Knechtschaft hat ein Ende, länger wollen wir nicht weilen.
Sammelt Scharen um euch alle. Unser Feind der Deutsche falle!
Plündert, raubet, senget, brennet. Laßt die Feinde qualvoll sterben.
Wer die deutschen Hunde hänget, wird sich Gottes Lohn erwerben.
Ich, der Probst, verspreche euch fest dafür das Himmelreich.
Jede Sünd’ wird euch vergeben, selbst der wohlbedachte Mord,
den der Polen freies Leben unterstützt von Ort zu Ort.
Aber Fluch dem Bösewicht, der vor uns für Deutschland spricht.
Polen soll und muß bestehn. Papst und Gott versprechens mir.
Rußland, Preußen muß vergehn. Heil dem polnischen Panier.
Darum jauchzet froh darein: Polzka zyje, groß und klein!”

Jedem Hörer muß das Blut in den Adern erstarren ob solch teuflischen Hasses. Trotzdem behaupten die Polen, in religiösen Dingen tolerant zu sein, die Menschenrechte zu wahren und sogar für sie zu kämpfen. Unter Menschenrechten verstehen sie aber ausschließlich die Verwirklichung ihrer eigenen Ansprüche.

Das Lied ist in deutscher Sprache erhalten geblieben. Das beweist, daß die Polen, die sogenannten “Urslawen” mit “slawisch”-polnischer Vergangenheit sich noch 1848 vorwiegend der deutschen Sprache bedienten, weil ihre eigene Sprache damals noch sehr wenig gefestigt war. Darüber hinaus wollte man ja alle Katholiken erreichen, denn ihnen brachte man stetig bei, daß katholisch und polnisch ein und dasselbe sei.

Hier möchte ich auf ein Ereignis hinweisen, das gerade jetzt wieder durch deutsche Publikationen der Vergessenheit entrissen wurde: Die polnischen Aufstände von 1830 gegen die russische Unterdrückung. Die Aufstände waren damals gescheitert, die Polen flohen in hellen Scharen und wurden liebevoll aufgenommen und betreut – wo mag das wohl gewesen sein? – Natürlich in Deutschland. Die Ludwigshafener Zeitung “Die Rheinpfalz” vom B. August 1981 erinnert an “deutsche und polnische Tränen im Wein des Haardtgebirges”, sie berichtet, wie sich Deutsche und Polen verbrüderten und eins wurden im Kampf um die Freiheit, wie sie zusammen polnische Lieder sangen und wie die Deutschen den ankommenden Polen zujauchzten und auf Polens Fortleben anstießen.

Der Bericht wiederholt die Schilderung eines Empfanges der Polen am 19. Januar 1832 in Neustadt a. d. Haardt. Es ist kennzeichnend für die deutsche Mentalität der allgemeinen Menschenliebe und ein schlagender Beweis dafür, daß es keinen deutschen Haß gegen Polen gegeben hat. Der Bericht lautete:

“Kaum war am 18. abends spät die Kunde erschollen. daß am folgenden Tag Polen nach Neustadt kommen und bei uns übernachten würden, als auch alles in Bewegung kam. Man beriet sich über die Art des Empfangs und über die Bewirtung der hochverehrten Gäste.”

[p. 10] “…. Bald jauchzte aus deutschem Munde das siegende Polen vom 29. November, bald flossen deutsche und polnische Tränen in den Wein des Haardtgebirges, bei der schnell erwachenden Erinnerung an Warschaus Fall. Da umarmten sich ein polnischer Krieger und ein ihn zu rächen begeisteter Deutscher. Dort weinen Polen und Deutsche über das Schicksal des 80-jährigen Vaters des ersteren, den die Absolutistenmilde nach Sibirien geschickt hat, weil – sein Sohn Patriot sei …..”

Für mich ist bei diesem Bericht nicht nur der überaus herzliche Empfang der weinfrohen Pfälzer bedeutungsvoll, sondern die Tatsache der Verständigung ausschließlich in deutscher Sprache. Denn nur wenn die polnischen Lieder damals deutsche Texte hatten, konnten die Pfälzer mitgesungen haben. Das erhärtet auch die Tatsache, daß das haßerfüllte katholisch-polnische Kampflied von 1848 in deutscher Sprache entstanden war. Auf die entgegengebrachte deutsche Freundschaft und Zuneigung folgte schon wenige Jahre später als Antwort der abgrundtiefe Haß der Polen. Der allerdings war nicht ganz neu. Schon früher war man bestrebt, alles Deutsche auszurotten. So hatte man auch die im 18. Jahrhundert nach der Pest eingewanderten katholischen Bamberger, die ihrem Bischof gefolgt waren, zwangsweise polonisiert, indem man ihnen deutsche Gottesdienste, deutsche Beichten, deutschen Katechismus verweigerte und sie zu Polen umerzog. Diese Bamberger waren zur Zeit des Ersten Weltkrieges so polonisiert, daß sie trotz ihrer deutschen Bamberger Trachten, die sie noch immer trugen, nach denen sie immer noch Bamberki genannt wurden, nicht mehr deutsch sprechen konnten.

So sah die polnische konfessionelle Toleranz aus, auf die man sich bei jeder Gelegenheit so stolz beruft. Das polnisch-katholische Kanpflied von 1848 ist auch nicht das einzige Beispiel klerikalen Hasses. Es gab und gibt sie in großer Zahl, so daß man sie nicht alle anführen kann. Ich will nur einige wenige zitieren. Aus der Schrift “Polens Schuld am 2ten Weltkrieg” von Rudolf Trenkel aus Thorn a. d. Weichsel.

Am 26. August 1920 sagte der polnische Pfarrer in Adelnau in einer Ansprache: “Alle Deutschen, die sich in Polen befinden, müssen aufgehängt werden.”

Am 27. Dezember 1921 sagte der Posener Domherr Pryndzinski in einer Haßpredigt gegen das Germanentum:

“Noch ist unsere Aufgabe nicht erfüllt. Das Innere ist zu befestigen, Wilna, Lemberg sind noch sicherzustellen, Danzigs müssen wir uns durch Einflüsse bemächtigen.”

Und auch Peter Aurich schreibt in seinem Buch “Der Deutsch-Polnische September 1939″ folgendes:

“… nachdem die Krakauer Zeitung “Czas” so weit gegangen war zu verkünden, daß “Polens Geschütze auf Danzig gerichtet seien, um Polens Ehre zu schützen, verging kein Sonntag mehr, ohne daß nicht auch von den Kanzeln “der heilige Krieg gegen das deutsche Neuheidentum” verkündet und für den Sieg der polnischen Waffen gebetet worden wäre.”

[p. 11] Und ebenda ist auf Seite 47 zu lesen:

Generalstabsoberst Switalski hielt im Namen der polnischen Armee in Graudenz bei einem Empfang der Bischöfe Dominik und Dr. Okoniewsld eine Rede, die er mit den Worten schloß:

“Beten Sie mit uns heute …. darum, daß unsere Brüder aushalten mögen, daß ihre Probezeit verkürzt wird, und um eine große Tat – um ein zweites Grunwald, das es aus der Unfreiheit erlöst und uns seinen entsprechenden Frieden sichert.”

Grunwald nennen die Polen die Schlacht bei Tannenberg, die 1410 die Macht des Deutschen Ordens brach. Dazu muß man wissen, daß es einen Ort Grunwald nicht gibt. Die Schlacht fand in der Gegend des Dorfes Grünefelde bei Tannenberg statt. Mit Grunwald verbinden die Polen nicht nur die Niederlage des Ordens, sondern den künftigen Sieg im Grunewald von Berlin. Das sind, wie gesagt, nicht die einzigen Beweise für die Schuld des polnischen Klerus an den Greueln gegen die Deutschen. Erst diese systematische Erziehung zum Haß, die ihren Ursprung in polnischen Kirchen und polnischem Intellektualismus hat, konnte zum Bromberger Blutsonntag führen, der allerdings nicht der erste war.

Im Jahre 1654 hatte man schon einmal am 22. April ein Blutbad in Bromberg angerichtet, als man alle Evangelischen niedermetzelte. Wenn polnische Pfarrer von den Kanzeln predigen: “Die Deutschen sind eure Feinde, – die Feinde des katholischen Polen”, wenn die Waffen für den Mord in den Kirchen gesegnet und ausgegeben werden, braucht man nicht lange nach den Schuldigen zu suchen.

Den Gipfel des Hasses aber erstieg der Domherr von Posen – Prälat Kos, als er bei einer Siegesfeier der polnischen nationaldemokratischen Partei zum Triumph von Versailles einen Haßgesang vortrug, den er einem im Jahre 1902 entstandenen Drama eines Lucjan Rydel “Jeńcy” (Die Gefangenen) entnommen hatte:

“Wohin der Deutsche seinen Fuß stellt, dort blutet die Erde 100 Jahre. Wo der Deutsche Wasser schleppt und trinkt, dort faulen Quellen 100 Jahre.

Dort, wo der Deutsche atmet, dort wütet 100 Jahre die Pest. Wenn der Deutsche die Hand reicht, so geht der Friede in Trümmer. Und wärst du 100 Jahre alt, der Deutsche wäre bereit es abzuleugnen.

Den Starken betrügt er, den Schwachen beraubt und regiert er, und führte ein direkter Weg zum Himmel, er würde sich nicht scheuen. Gott zu entthronen. Und wir würden es noch erleben, daß der Deutsche die Sonne vom Himmel stiehlt.”

Das kann nur jemand schreiben, dessen Natur solchen unmenschlichen Haß in sich trägt, dessen ganzes Leben von Haß und Neid zerfressen ist. Wäre er nicht selbst ein so krankhafter Hasser, wie sollte er dann derartige unmenschliche Gedanken erzeugen können? Der normale Mensch denkt nicht so. Daß aber ein Domherr der allerchristlichsten Kirche, ein würdiger Prälat, 20 Jahre nach dem [p. 12] Erguß dieses “Dichters” diesen Haßgesang auf einer Siegesfeier gegen die Deutschen wiedergibt, ist ungeheuerlich und beweist aufs treffendste, daß die Haßausbrüche des Volkes von der polnischen Kirche gesteuert werden. Das Lied von 1848 “Brüder, Sensen in die Hände usw.” ist ja auch “christlichen” Ursprungs und wurde bis in die Zeit Korfantyus, also bis in die zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts gesungen.

Untersuchen wir nun die Zeugnisse des Hasses der intellektuellen Schicht Polens, die eine Folge dieser kirchlichen Hetze seit 1848 sind. Der Heimatforscher und Polenkenner Alexander Treichel schreibt in seinem Buch “Geschichte des Deutschtums von Rippin und Umgebung”:

“In den Revolutionsjahren 1904 bis 1906 hörten wir immer davon, daß alle Deutschen in einer Nacht abgeschlachtet werden sollten. Die Deutschen von der Wiege an abschlachten, war damals die Devise der Polen. Aber auch schon zu der Zeit, als unsere Eltern und Großeltern noch Kinder waren, während des 19. Jahrhunderts – hörten sie oft diesen schrecklichen Satz vom Abschlachten aller Deutschen, der den Polen anscheinend seit Generationen eingeprägt wurde.”

Und da sind die Veröffentlichungen aus dem Jahre 1929 in der polnischen Zeitschrift “Liga für Großmacht” Ausgabe Nr.3:

“Im Krieg mit den Deutschen wird es keine Gefangenen geben und keinen Raum für menschliche Gefühle. Da werden wir die Welt staunen machen durch die ungewöhnliche, das menschliche Maß übersteigenden blutigen Opfer, mit denen wir die Schmach der Kränkungen abwaschen, die wir von den Deutschen erfahren haben. Wir müssen in die polnische Armee den Geist eines unversöhnlichen, bis zur Grausamkeit gesteigerten Kampfes tragen.”

Und am 3.Oktober 1937 schrieb die gleiche Zeitschrift für polnischen Größenwahn, lt.Münchener Neueste Nachrichten:

“Der Kampf zwischen Polen und Deutschen ist unausbleiblich. Wir müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunwald, aber diesmal ein Grunwald in den Vororten Berlins, d.h. die Niederlage Deutschlands muß von polnischen Truppen in das Zentrum des Territoriums getragen werden, um Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neiße als Grenze.

Preußen muß für Polen zurückerobert werden und zwar das Preußen an der Spree. Die Welt muß zittern wor dem deutsch-polnischen Krieg. In die Reihen unserer Soldaten müssen wir den Geist unbarmherziger Rache tragen.

Vom heutigen Tage an wird jede Nummer dieses Blattes dem kommenden Grunwald in Berlin gewidmet sein.”

Es war im März 1939 als mein Bruder in einem Nachtlokal in Bromberg hörte, wie polnische Offiziere sich darüber unterhielten, daß sie im Falle eines Krieges mit Deutschland in deutschem Blut waten würden. Die Listen mit den Adressen der Deutschen würden bereits vorliegen. Er ahnte damals nicht, daß er selbst dieser polnischen Mordgier zum Opfer fallen würde.

[p. 13] Und im Januar 1945, als der russische Vormarsch sich Litzmannstadt näherte (ich hielt mich damals gerade dort auf) hieß die polnische Parole:

“Reichsdeutsche packt eure Koffer,
Volksdeutsche kauft eure Särge!”

Und auch diese blutgierige Parole hat meine Fammilie mit dem Leben bezalt. Nur Särge konnte sie sich keine mehr kaufen.

Nach Blutvergießen lechzten die Polen nicht erst 1939 und 1945, sie begannen damit schon unmittelbar nach Errichtung ihres neuen Staates. In Westpreußen, im Posener Gebiet und in Oberschlesien tobten die blutigsten Aufstände. Die Korfanty-Banden terrorisierten das deutsche Oberschlesien seit August 1919 bis zur völkerrechtswidrigen Aufteilung des Landes im Jahre 1922. In Posen konnte man 1921 auf Plakaten und Flugblättern folgendes lesen:

“Mit diesem Besen werden wir die letzten Deutschen aus Polen hinausfegen!
Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht, und die größten Hakatisten werden mit Benzin, Petroleum und Teer begossen, angesteckt und verbrannt …..
Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.”

Auch für ihre unendliche Habgier gibt es genügend Selbstzeugnisse. Ich will nur wenige anführen:

Am 13. 6. 1926 schrieb die Gazeta Gdanska:

“Der sicherste Panzer Pommerellens sind die Millionen polnischer Ansiedler. Alles Land, das noch im Besitz der Deutschen ist, muß den deutschen Händen entrissen werden.”

Am 19. 6. 1929 verkündete die “Straznia baltycka”:

“Auch Danzig ist eine polnische Stadt und wird es wieder werden. Eure Pflicht ist es, Danzig, auch das kleine Stückchen polnischen Landes, das ungeduldig darauf harrt, zu erobern.”

1937 forderte der polnische Generalstabsoffizier Baginski in seinem immer wieder neu aufgelegten Buch u. a.:

“Solange wird nicht Frieden in Europa herrschen, bis nicht der Name Preußen, der ja der Name eines schon lange nicht mehr vorhandenen Volkes ist, von der Landkarte Europas getilgt sein wird, solange nicht die Deutschen ihre Hauptstadt Berlin weiter nach Westen verlegt haben.”

Ein polnischer Generalstabsoffizier offenbart hier doch ganz deutlich den polnischen Kriegswillen und das polnische Kriegsziel: Die Einverleibung Preußens nach Polen und die Auslöschung des Namens Preußen! Wir werden später das gleiche Ziel der Polen noch aus dem Munde des höchsten Würdenträgers der polnischen Kirche hören.

[p. 14] Wir müssen dagegen fragen: Gab es jemals auf deutscher Seite den Wunsch oder die Forderung. Krakau oder Warschau nach Osten zu verlegen?

Der Allpolnisch Jugendverband hetzte am 4. 5. 1929 mit nachstehender Veröffentlichung:

“1410 hat man die Deutschen bei Tannenberg geschlagen. Jetzt aber werden wir sie bei Berlin zusammenhauen. Danzig, Ostpreußen, Schlesien sind Mindestforderungen. Durch diesen gewaltigen Sieg wird Polen ganz Europa beherrschen.”

Der polnische Professor Limanowski aus Wilna hatte recht, als er von seinen Landsleuten sagte:

“Es liegt in der Natur der Polen, daß sie nicht auf dem Boden des Realen bleiben können; ihre Phantasie greift weiter; haben sie erst einmal ein Stückchen Land in Händen, so wollen sie mehr. Sie wollen die ganze Welt.”

In der Tat, sie wollen die ganze Welt. Im Juni 1929 gaben sie davon ein weiteres Selbstzeugnis:

“Die Freiheitsstunde der historisch polnischen Länder wird bald schlagen. Die Erschütterung Europas wird abgelöst durch die “Pax Polonica”. Das Schicksal gibt Polen die geschichtliche Aufgabe in die Hand, das Leben Mitteleuropas zu gestalten.”

Wie man das Leben Mitteleuropas nach dem Krieg gestalten wollte, tat der polnische Industrieminister Hilary Hinc kund, als er über den Raub deutschen Landes und Vermögens folgendes von sich gab:

“…. Wir haben unseren Landgewinn im Westen auf eine bisher unbekannte Art – die leichteste und günstigste – durchgeführt: Wir haben Gebiete erworben, in denen Straßen, Eisenbahnlinien und Wasserwege ebenso bereits vorhanden sind wie Städte, die nur auf die Besiedlung, Industrieanlagen, die nur auf die Ingangsetzung warten, und auch Kohlengruben. Ebenso gibt es dort noch ein paar Reste der deutschen Bevölkerung, die zu liquidieren binnen einer Zeit und auf eine Weise, wie sie uns paßt, wir moralisch und völkerrechtlich befugt sind.”

Neben dem Größenwahn offenbart man hier bedenkenlos die Raub- und Mordgier, die in diesem Volk immer wieder durchbricht. Das Erschütterndste dabei ist, daß dieser Industrieminister, der die restlichen zurückgebliebenen Deutschen nach Belieben liquidieren will und der dabei noch damit prahlt, daß man moralisch und völkerrechtlich dazu befugt sei, einen deutschen Namen trägt.

[p. 15] Hier handelt es sich offenbar um einen, vermutlich seit Generationen umerzogenen Deutschen, wie in vielen anderen Fällen auch. Die Polen nennen das “ein im polnischen Volkstum aufgegangener Deutscher”. Eine Jahrhunderte alte Wahrheit bestätigt sich immer wieder neu, daß Menschen unseres Blutes, die die Heimat verlassen und ihre Kraft und ihr Können einem anderen Volk zuwandten, für uns verloren sind. Sie werden nicht immer nur loyale Bürger der neuen Heimat. Ehrgeiz und Geltungsverlangen treibt sie dazu, daß ihre Nachkommen in zwei oder drei Generationen – manchmal auch schon schneller – zu unseren erbittertsten Feinden werden. Sie leisten zumeist hohe Kulturarbeit, die Gastvölker ziehen ihren Nutzen daraus, sie selbst aber werden zu Renegaten, zu Kulturdünger für andere Völker. Renegaten tragen den Stachel ihres Verrats in ihrer Brust und gerade deshalb werden sie zu schlimmeren Hassern ihrer Abstammung als es Fremdvölkische sind. Es gibt unendlich viele Beispiele dieses Überläufertums in allen Ländern der Erde. Die bekanntesten Verleugner ihres deutschen Blutes waren ja wohl Katharina von Rußland, die Darmstädter Prinzessin, und der amerikanische General Eisenhower – Eisenhauer.

Wenden wir uns nun der Geschichte der Entstehung Polens und des polnischen Volkes zu.

Die Polen sind ein sehr junges Volk ohne eigenen Ursprung, entstanden quasi in der Retorte. Ihr Land empfingen sie von den Deutschen, ihre Sprachen von glagolitischen Mönchen, die im Auftrag Roms handelten. Sie haben kaum Eigenes vorzuweisen, sie sind seit Jahrhunderten im Auftrage der römischen Kirche umerzogene Germanen, die sich mit ostischen und turkmongolischen Stämmen mischten. Sie haben nicht nur ihre Volkstrachten von den Türken übernommen, sie haben auch ihre Kriegsführung von den Tataren gelernt. Das bezeugen sie selbst.

Diesen polnischen Hinweis auf die eigene Art sollten wir nicht übersehen oder gering schätzen, denn hier geben die Polen selbst einen Hinweis auf die Art der Entstehung des polnischen Volkes.

Wir wissen bereits, daß die glagolitische Kirchensprache dem Bischof von Krakau Vinzenz Kadlubek (Wolf Gottlobonis) als Grund-lage für seine künstliche “Chronica polonorum” diente und daß es dabei darum ging, die Ansiedler von direkten Bindungen an die alte Heimat zu lösen. Das war der erste Schritt, der nach außen hin völlig unbemerkt geblieben ist. Erst 200 Jahre später bot sich Gelegenheit für den nächsten Schritt, als der Litauer Fürst Jagiel mit Zustimmung seiner christlichen Bischöfe mongolische Raubscharen für einen Krieg gegen den Deutschen Ritterorden heranholte. Mit dessen Hilfe und der grausamen asiatischen Kampfweise sollte das Germanenturn besiegt und ausgelöscht werden. Der Ritterorden wurde geschlagen Lind erholte sich nie mehr von diesem Aderlaß. Asiatische Horden, geistiges Ränkespiel und deutsche Dummheit, die bis zum Verrat gedieh, haben das bewirkt.

[p. 16] Aus unserer gegenwärtigen Lage heraus wissen wir, daß Sieger niemals unmittelbar nach Beendigung des Kampfes abziehen. Sie bleiben im Lande, um die Früchte ihres Sieges zu genießen und nehmen sich besonders der Frauen an, um sie zu schänden und ihre Rassereinheit zu zerstören. Die damaligen mongolischen Raubscharen taten das, was auch diejenigen von 1945 taten, als sie über unser Land und Volk, besonders über unsere Frauen hergefallen sind. Das war damals genauso einkalkuliert, wie es heute mit der Paneuropa-Idee des Grafen Coudenhove-Calergi beabsichtigt ist. Ein Völkerbrei, den man leichter beherrschen kann.

Wenn die Polen in ihrem offiziellen Geschichtsbuch heute offen zugeben, daß sie ihre Kriegskunst von den Tataren erlernt und ihre Trachten von den Türken übernommen haben, dann bekunden sie damit, daß sie auch blutsmäßig mit diesen Turkmongolen verwandt sind. Denn nur wer entsprechenden Blutes ist, kann eine grausame blutrünstige Kampfesweise als die eigene annehmen und sich dessen auch noch rühmen. Nur wenn es dem inneren Wesen entspricht, kann man sagen; Plündert, raubet, senget, mordet, laßt die Feinde qualvoll sterben! Von deutschen Soldaten und auch von deutschen Priestern gibt es durch alle Jahrhunderte hindurch bis zum heutigen Tage nicht ein einziges Zeugnis dieser Art, weil es nicht ihrem Wesen entspricht. Dagegen haben wir viele solcher polnischen Selbstzeugnisse. Hierin zeigen sich die Spätfolgen dieser Blutmischung mit Asiaten, die durch den deutschfeindlichen Klerus mit seiner Politik der Entgermanisierung des deutschen Ostens eingeleitet wurde. Hierin offenbart sich der Zeitpunkt der Entstehung des polnischen Volkes. Er zeichnet sich so klar und deutlich in der Geschichte ab, daß wir uns erstaunt fragen müssen, warum es erst dieses polnischen Hinweises bedurfte, um die Tatsache auch klar zu erkennen. Wir sind den Polen dankbar dafür, daß sie uns mit ihrem Hinweis die Augen öffneten.

Die Saat des Bischofs Kadlubek ging trotzalldem nicht so schnell auf, wie es wohl beabsichtigt war. Denn bis weit in das 15.Jht. hinein konnte sich die neue künstliche Sprache nicht durchsetzen. Gerade die Bürgerschaft von Krakau, dem Ursprungsort des ehemaligen Erfinders der künstlichen Sprache, wehrte sich am längsten gegen die Übernahme als Umgangssprache. Es ist durch den späteren polnischen Historiker Ptaśnik geschichtlich festgeschrieben, daß Krakau bis ins späre 15.Jht. nahezu völlig deutsch war. Auch im heutigen polnischen Volk lebt und wirkt noch ein großer Anteil deutschen Blutes, denn durch alle Jahrhunderte hindurch sind die tüchtigsten Kräfte aus dem Reich in den Osten gegangen und dorthin gerufen worden, wie aus den Namen der Menschen und den Namensgebungen für Städte und Dörfer zu erkennen ist. Immer wenn deutsche Kräfte in der Führung ausschlaggebend waren, blühte das Land auf; sobald sich aber die asiatische Blutsmischung mit Hilfe der klerikalen Ränke durchsetzte, gab es Verwüstungen und Pogrome. Immer mehr Deutsche unterlagen diesen Zwangsmaßnahmen, doch erst seit der Entstehung des Panslawismus, also etwa seit 1848, brach dieser asiatische Haß offen durch. Seitdem ist Polen kein europäisches Land mehr, es hat sich durch seinen maßlosen Haß, durch seinen blinden Chauvinismus von der europäischen Kultur gelöst.

[p. 17] Der deutsche Osten aber hat nie zu Asien gehört, er ist eindeutig deutsches Siedlungsgebiet gewesen, wenn auch vorübergehend Türken und Asiaten darin gehaust und Spuren hinterlassen haben. Sie haben keinen Anteil am Aufbau und der Kultur. Alle Versuche der Polen und ihrer törichten oder verräterischen deutschen Helfer, die von den Polen derzeit besetzen deutschen Gebiete als “urslawisches Siedlungsgebiet” zu bezeichnen, müssen entschieden zurückgewiesen werden, da sie eindeutig Fälschungen sind.

Die Polen haben die Jahrtausendfeier der Christianisierung der Gebiete an Weichsel, Warthe und Oder auch als Geburtsstunde ihrerangeblich tausendjährigen Staatlichkeit ausgegeben, aber das ist Selbsttäuschung, das ist Fälschung. Zur Zeit der Christianisierung gab es weder polnisches Land und ein polnisches Volk, noch polnische Fürsten. Die Polen glauben das zwar mittlerweile, weil es ihnen vom Klerus regelrecht eingebläut wurde, aber es ist trotzdem nicht wahr. Leider glauben es auch die Deutschen, weil die Geschichte so ganz und gar umgefälscht worden ist. Und das will ich aus der Geschichte beweisen.

Richard Suchenwirth berichtet in seinem Werk Der Deutsche Osten über die Entwicklung der deutschen Ostgebiete. Es sind ausgezeichnete Berichte.

Aber der Autor geht fälschlich davon aus. daß es polnische Fürsten und polnisches Land und Volk gegeben hat, ohne die Frage zu stellen, woher sie gekommen und welchen Ursprungs sie waren. Er schildert die gesamte Besiedlung als von Deutschen getätigt mit großem Wissen, er sagt wiederholt, daß es keine Beweise dafür gibt, wonach die damaligen Kriege sich zwischen zwei Völkern abgespielt hätten, daß es vielmehr reine Machtkämpfe und Christianisierungskriege waren, und trotzdem unterstellt er die Existenz eines polnischen Volkes ohne den Nachweis dafüraitzubieten. So sehr haben sich die Geschichtsverfälschungen bei uns festgesetzt. Aber es gibt ja nicht nur dieses Buch über die Vergangenheit. Um zu erfahren, wie gefälscht, radiert, weggelassen und hinzugefügt wurde, muß man zum Buch über “Die Fälschung der Deutschen Geschichte” von Wilhelm Kammeier und zur “Slawenlegende” von Lothar Greil greifen. Mit einem Mal fällt es uns wie Schuppen von den Augen.

Zunächst möchte ich aber davon sprechen, was einstens in Schulen von der frühesten polnischen Staatlichkeit gelehrt wurde. Sie begann mit der Christianisierung. Heute haben die Polen bereits ein sehr viel älteres Datum dafür. Aber beginnen wir vorerst mit dem ersten Herrscher Polens. Mieszko I., der sich der christlichen Taufe unterzog und das polnische Reich gründete, das an die Gemarken der Prussen grenzte. Bekanntlich widersetzten sich die heidnischen Prussen am längsten der Christianisierung. Wir lernten, daß dergrausame Deutsche Ritterorden die Prussen mit Feuer und Schwert unterworfen hatte. Das schildert sehranschaulich der polnische Dichter Henryk Sienkiewicz. Die Polen sind dabei selbsverständlich die unschuldigen Opfer.

Dieser Roman “Mit Feuer und Schwert” spielt im Leben aller Polen die wichtigste Rolle, denn die Geschichtskenntnisse des Volkes und der Intellektuellen [p. 18] basieren auf diesem chauvinistischen Roman. Außerdem wird in ihm der Ritterorden mit dem Deutschen Reich gleichgesetzt.

In Wahrheit aber hat der Orden nie dem Reich und dem Deutschen Kaiseer unterstanden, er war ein selbständiges Gebilde, das dem Papst zu Diensten war. In ihm dienten zwar ausschließlich Deutsche aus dem Reich, aber als dem damals alleinigen katholischen Glauben verpflichtet, waren sie Kämpfer, die nur die Interessen der katholischen Kurie wahrnahmen. Ihre Kriege waren Bekehrungskriege und nicht Kämpfe zwischenverschiedenen Völkern, etwa zwischen Deutschen und Polen, die es damals noch gar nicht gab.

Die Polen berufen sich immer noch auf ihren Sieg bei Grunwald von 1410 gegen die Ordensritter, in dem sie die siegenden Helden gewesen wären. In Wahrheit jedoch errangen sie ihren Sieg nur durch den beispiellosesten und niederträchtigsten Verrat aus den Reihen des Ordens selbst. Hören Sie, was Lothar Greil in seiner “Slawenlegende” schreibt und achten Sie auf das falsche Zeugnis derer, die auf Grund der von ihnen gepredigten göttlichen Gebote eigentlich ganz besonders zur Wahrheit verpflichtet gewesen wären:

“Witold und der Feldherr des Königs, Zindram, sammelten ihre Scharen bereits auf den Höhen an Marensefluß und Laubensee. Jagiel selbst wohnte noch einer Andacht bei, die von zwei Kirchenfürsten gelleitet wurde. Die Bischöfe riefen Gottes Beistand an und beschworen, der Deutsche Orden trachte danach, sich von Rom zu lösen, dem Papst allen Gehorsam aufzusagen und Ketzer in Schutz zu nehmen – deshalb müsse er vernichtet werden. Um die Mittagszeit des 15. Juli eröffnete Witold den Waffengang. Auf der Ebene zwischen Grünewalde und Tannenberg stießen die Heere aufeinander. Witolds Litauer, ein Teil der Mongolen, böhmische und mährische Söldnerhaufen sowie das erste Treffen Zindrams wurden geschlagen. Siegestrunken löste sich das Gros des Ordensheeres bei der Verfolgung des Feindes auf. Zindram erkannte die Gunst des Augenblicks und setzte seine starken Reserven ein. Vergeblich suchten der Hochmeister und seine Komture den Tag zu retten. In den eigenen Reihen erhob sich ein Feind und entschied die Schlacht. Der Bannerträger des Kulmer Landes, Nikolaus von Renys, Haupt des gegen den Orden verschworenen “Eidechsenbundes”, gab das vereinbarte Zeichen.

Banner wurden unterdrückt, verschiedene Landadelige verließen unter Mitnahme ihres reisigen Gefolges das Schlachtfeld, Fahnenträger kleinerer Städte führten ihre Haufen zur Flucht, Verwirrung und Panik verbreitend. Damit war das Schicksal der Ordensritter besiegelt. Bis zuletzt heldenmütig kämpfend, fanden Ulrich von Jungingen, fast sämtliche Gebietiger, 600 Brüder und rund 40.000 Ritter, Bürger und Söldner den Tod.

Der nachträglich von der Geschichtsschreibung geübte Versuch, Ursachen und Kampfgeschehen der Schlacht bei Tannenberg im Lichte einer “entscheidenden nationalen Auseinandersetzung” erscheinen zu lassen, widerspricht den Tatsachen. [p. 19] Auf der Walstatt nahe dem Dorf Grünwalde trafen auch keineswegs die Kämpfer zweier verschiedener Völker aufeinander. Auf beiden Seiten fochten Deutsche gegen Deutsche, Genmanen gegen Germanen. Abgesehen von den mongolischen Raubscharen, die Jagiel mit Zustimmung seiner christlichen Bischöfe herangeholt hatte, um die christlichen Deutschritter auszurotten, schlug an diesem denkwürdigen Julitag, der das Prestige des Ordens erschütterte, Bruderden Bruder. Von einer “Entscheidungsschlacht” bei Tannenberg kann ebenso wenig die Rede sein. Heinrich von Planen verteidigte erfolgreich die Marienburg. Was offene kriegerische Aktionen gegen den Orden nicht erreicht hatten, sollten innere Zersetzung und partikularistische Bestrebungen zuwege bringen. Der großartige Hochmeister Heinrich von Plauen fiel innerem Verrat, Intrigen und geistlichem Ränkespiel zu Opfer.”

Ein erschütterndes Kapitel über Verrat, Neid und Geltungssucht, das in der deutschen Geschichte leider kein Einzelfall blieb und sich damals wie heute so verheerend zum Unglück Deutschlands auswirken sollte. Damals wie heute kein heldenhafter Sieg der Gegner, nur großmäulige Überheblichkeit.

Doch die höchsten polnischen “christlichen” Würdenträger berufen sich auf dieses “Grunwald”, das doch Grünfelde heißt, das ihnen nicht zur Ehre gereicht, das sie aber ins Gegenteil umlügen, um sich als die makellosen Märtyrer darzustellen.

In der sogenannten Versöhnungsbotschaft der polnischen Bischöfe vom 18. November 1965 erheben sie Anklage gegen Deutschland, indem sie schreiben:

“…Seine Thesen waren gegen die deutschen Ordensritter, die sogenannten “Kreuzritter”, gerichtet, die damals im slawischen Norden und in den preußischen und baltischen Ländern die dortigen Ureinwohner eben mit Feuer und Schwert bekehrten und für das europäische Christentum und sein Symbol, das Kreuz, aber auch fürdie Kirche, in deren Namen sie auftraten, im Laufe derJahrhunderte eine furchtbare und äußerst kompromittierende Belastung geworden sind. Noch heute nach vielen Generationen und Jahrhunderten, ist die Bezeichnung “Krzyzak” (Kreuzritter) Schimpfwort und Schreckgespenst für jeden Polen und wird leider nur allzuoft von alters her mit dem Deutschtum identiriziert. Aus dem Siedlungsgebiet der Kreuzritter sind später jene Preußen hervorgegangen, die alles Deutsche in polnischen Landen in allgemeinen Verruf brachten. Sie sind in der geschichtlichen Entwicklung repräsentiert durch folgende Namen: jener Albrecht von Preußen, Friedrich, der sogenannte Große, Bismarck und schließlich Hitler als Endpunkt. Friedrich II. wird seit jeher vom ganzen polnischen Volke als der Haupturheber der Teilung Polens angesehen, und zweifellos nicht ganz zu Unrecht.”

[p. 20] In ihrem Haß gegen die Deutschen übersehen die frommen Herren sogar, daß sie die eigene römische Kirche und das Papsttum anklagen, indem sie ausführen, die Bekehrung der Ureinwohner in den preußischen und baltischen Ländern mit Feuer und Schwert sei eine kompromittierende Belastung für das europäische Christentum und sein Symbol, das Kreuz. Diese Art der Bekehrung zur damaligen Zeit wargang und gäbe und geschah mit Wissen und Willen des Herrschers auf dem Stuhle Petri, in diesem Falle auf besonderen Wunsch des Herzogs von Masowien, von dem die Polen doch behaupten, daß er ein polnischer Fürst war. Die Ordensritter wurden doch von ihm gerufen, weil er zu wenig Feuer und Schwerter hatte, um die Prussen zu unterwerfen. Man sieht, wie blind Haß macht, sodaß man nicht mehr logisch denken kann. Aber diese Ausführungen der polnischen Bischöfe zeigen noch ein weiteres, nämlich daß der Haß gegen den Deutschen Orden von ihnen geschürt und sorgsam aufrecht erhalten wird. Die Geschichte wird bewußt ins Gegenteil verkehrt, weil man verhindern will, daß das Volk aufhören könnte zu hassen. Denn diese sogenannte “Versöhnungsbotschaft” war nicht nur an die deutschen Empfänger gerichtet, sie war auch für das eigene Volk bestimmt als Beweis dafür, welche ungeheuerliche und schamlose Sprache man sich den deutschen in gleich hohem Rang stehenden Glaubensbrüdern gegenüber leisten konnte. Hier zeigt sich ganz klar, wer ftirdie haßerzeugenden Verleumdungen verantwortlich ist. Endlos sind die Beispiele in diesem erwähnten und in anderen Briefen der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe für das Fehlen der Wahrhaftigkeit in bezug auf Geschichte und Gegenwart. Dabei hätte doch eigentlich gerade die christliche Priesterschaft Grund genug, über die Greuel der Christianisierung Europas – und nicht nur Europas – den Mantel der Vergessenheit zu breiten. Sind denn z. B. die Niedersachsen auf friedlichem Wege zum Christentum bekehrt worden? Oder hat nicht ein großer Kaiser die gesamte Oberschicht des Landes im Namen des neuen Glaubens – und doch gewiß mit Zustimmung des Oberhirten auf dem Stuhl Petri – abgeschlachtet? Und was waren die Kreuzzüge der christlichen Heere aller Nationen ins Morgenland? Waren sie etwa Spaziergänge zum Nachbarn? Was taten die allerchristlichsten Kulturträger Spaniens im Lande Montezumas, obwohl man dort keine gemeinsame Grenze besaß? Wie viele Millionen unschuldiger Menschen fielen den blutigen Verfolgungen im Zeitalter des Hexenwahns zum Opfer? Wollten die Nachkommen aller dieser Ermordeten über die Jahrhundertwende hinweg den Haß und den Rachedurst so konservieren, wie die Polen es mit Hilfe ihrer Geistlichkeit besonders seit 150 Jahren tun, wäre die Menschlichkeit auf Erden schon lange gänzlich zugrunde gegangen.

An diesen Beispielen sehen wir deutlich, daß hinter dem sturen Festhalten an geschichtlichen Lügen besondere Ziele stehen, die wie ein roter Faden immer wieder sichtbar werden.

Hier möchte ich die Auswirkungen solcher Geschichtsfälschungen bis in die Gegenwart hinein einfügen. Im Mai 1981 strahlte das ZDF eine dreiteilige Serie unter dem Titel “Narben” aus, die als Versuch einer deutsch-polnischen [p. 21] Versöhnung angekündigt war. Der Inhalt war eine einzige Verdrehung der tatsächlichen Begebenheiten. Aufschlußreich wurde aber die anschließende Diskussion zwischen den deutschen Teilnehmern Philipp von Bismarck und Gräfin Dönhoff einerseits und den Polen Professor Wladyslaw Markiewicz und dem Journalisten von der Warschauer Volkszeitung Polityka Henryk Zdanowksi anderseits. Die polnischen Herrren leistetn Beiträge, die jeder Wahrheit ins Gesicht schlugen. Heikle Fragen beantworteten sie nicht. Entlarvend jedoch war schon der erste Satz des Professors Markiewicz, der von der berüchtigten Schulbuchkommission her bekannt ist, und der da lautete:

“Das Geschichtsbewußtsein des polnischen Volkes ist nicht geprägt von Historikern und Geschichtswissenschaftlern, sondern von seinen großen Dichtern und Schriftstellern Adam Mickiewicz und Henryk Sienkiewicz.”

Und man merkte ihm an, daß er stolz auf dieses Selbstzeugnis war. Er war so stolz auf seine Dichter und seine eigene Klugheit, daß ihm nicht auffiel, wie sehr er als Historiker sich selbst und sein Volk blamierte. Das ist ein Stückchen von dem, was der Prof. Limanowski einst von seinen Landsleuten sagte, daß sie nicht auf dem Boden der Realität bleiben können. Nicht die geschichtliche Wahrheit ist Realität für sie, sondern die polnischen Wunschträume von der eigenen Größe und Unfehlbarkeit und der deutschen Brutalität und grausamen Unterdrückung des armen hilflosen und doch so angeblich stolzen Volkes.

Hier zeigt sich auch, wie unsinnig es von deutscher Seite ist, mit solchen Partnern in der Schulbuchkommission zusammenzusitzen und zu verhandeln. Was soll dabei herauskommen? Doch keine geschichtliche Wahrheit. Die kennen doch weder der HerrrProfessornoch die polnischen Kardinäle und dementsprechend schon gar nicht das Volk. Es geht der polnischen Schulbuchkommission ausschließlich um die Festschreibung der polnischen Versionen für die Zukunft, um die Geschichtsfälschungen, wie sie auch in der Vergangenheit betrieben worden sind. Und es geht um Milliardenbeträge, die man aus einer deutschen Schuldanerkennung für alle Zeiten erpressen möchte.

Aber zurück zu Mieszko I. Wer war er? War er denn Pole? Nein, obwohl die polnischen Kardinäle das in ihrer sogenannten Versöhnungsbotschaft geschichtsfälschend auf der ersten Seite behaupten, nämlich so:

“Es steht geschichtlich einwandfrei fest, daß im Jahre 966 der polnische Herzog Mieszko I. durch Einfluß seiner Gemahlin, der tschechischen Königstochter Dombrowka, zusammen mit seinem Hofstaat als erster Herzog das heilige Sakrament der Taufe empfing.”

Geschichtlich steht aber etwas ganz anderes fest, wodurch die frommen Herren einwandfrei der Unwahrheit überführt werden. Der Name Mieszko geht zurück [p. 22] auf den Beinamen Mesico des normannischen Herzogs Dago, aus dem im Königreich Norwegen sehr angesehenen Geschlecht der Daglinger. Dago-Mesico war Gesandter skandinavischer Fürsten, derals Kundschafter und Unterhändler in das Land an Weichsel und Warthe gekommen war. Seine Gemahlin war eine germanische Prinzessin aus Böhmen und nicht die “tschechische Königstochter Dombrowka”. Gab es denn jemals einen tschechischen König? Die Geschichte der Tschechen ist genauso gefälscht wie die der Polen. Im Jahre 966 gab es ein Herzogtum Böhmen, das genauso ein Stammesherzogtum der deutschen Kernlande war, wie Schwaben, Lothringen oder Bayern. Die “angebliche tschechische Königstochter Dombrowka” war die Tochter des Herzogs Boleslafs I., der dem germanischen Geschlecht des Warägers Pramysil entstammte und den Namen Domberta trug.

Der Herzog Boleslaf von Böhmen – nicht von Tschechen – war Lehensmann des Deutschen Kaisers und ihm treu ergeben. Seine Tochter Domberta war in erster Ehe vermählt mit dem Markgrafen Gerold von Meißen. (Franz Wolff: Ostgermanien).

Der Sohn Dagos, Bolsleib der Kühne, heiratete die Tochter eines Wikingerfürsten. Die Polen machten aus ihm den urpolnischen König Boleslaw Chrobry. Weder der Normannenherzog Dago-Mesico noch sein Sohn Bolsleib der Kühne waren Polen. Dago-Mesico begründete in dem dichtbesiedelten germanischen Land an Weichsel und Warthe sein neues Reich, das in der historischen Forschung urkundlich belegte Mesico-Reich. Er regierte von 960 bis 992. Trotz unbestreitbarer Forschungserkenntnisse nannte man in späteren Jahrhunderten bis zum heutigen Tag die Vergangenheit Westpreußens, des Warthegaues und Schlesiens fälschlich “Polen”, wenn man von den Gebieten des alten Mesico-Reiches sprach. Das hat stetige polnische Wiederholung zuwege gebracht. Aber zur damaligen Zeit gab es kein Polen, der Name Polen war allen zeitgenössischen Chronisten unbekannt. Erst die kirchliche Propaganda des 13. Jahrhunderts führte zielbewußt die Verfälschung der Geschichte ein, und so wurde zuerst nur in Chroniken, erst sehr viel später in der Sprache rückwirkend aus dem Normannenfürsten Dago-Mesico der Pole Mieszko I. Aus Mieszko entstand der Name Mieczyslaw. Dazu erfand man ein Geschlecht der Piasten, dem man ihn zuordnete.Dieses Geschlecht der Piasten hat es in Wahrheit nie gegeben. So geht es durch die ganze polnische Geschichte. Die Namen wurden rückwirkend verändert, um dem neu erfundenen Volk und Land eine alte Vergangenheit zu geben, um Ansprüche zu stellen und Rechte fordern zu können. Warum geschah das?

Nach der Landnahme im Gebiet an Weichsel und Warthe suchte Dago-Mesico durch Eroberungen sein Reich zu erweitern. Er erlitt jedoch Niederlagen gegen die Wandalen in Pommern und die Heruler bei Usedom um Stettin. Das bewog ihn, sich freiwillig der schützenden Oberhoheit des deutschen Kaisers Otto I. des Großen, zu unterstellen. Das wiederum rief die römische Kurie auf den Plan, die [p. 23] darin eine Stärkung des deutschen Machtbereiches sah. Das Papsttum, das damals Weltherrschaftspläne verfolgte, sandte seine geistlichen Vertreter an den Hof des Normannenfärsten. Ihrem Geschick gelang es, daß Dago im Jahre 966 in die Taufe willigte und 967 in die von Rom ausgehende Missionierung. Es begannen die Kreuzzüge gegen die Wandalen Pommerns, Wandalen stehen gleichbedeutend für Wenden. Ein Volk der Wenden hat es nicht gegeben. Erst in späteren Jahrhunderten benutzte man das Wort Wenden, um daraus die “Slawen” werden zu lassen.

Wenn die polnischen Bischöfe in ihrer Schrift “Wir gewähren Vergebung – Wir erbitten Vergebung” von der polnischen Hierarchie mit der ersten Metropole in Gniezno und drei Suffraganbistümern Krakow, Wroclaw, Kolobrzeg sprechen, – was Krakau, Breslau und Kolberg heißen soll – dann muß man ihnen entgegenhalten, daß sie die Unwahrheit sagen und die Geschichte fälschen. Denn es gab keine polnische Hierarchie. Alle Bischöfe, alle Ordensleute, sämtliche Mönche waren Deutsche aus den Reichslanden. Wo sollte da eine polnische Hierarchie herkommen? Das Bistum Gnesen war den deutschen Bischöfen Jordan und Unger anvertraut und dem heiligen Adalbert von Prag geweiht. Wer begründete denn da die polnische Hierarchie?

Gegen Ende derr Regierungszeit des Daglingers im Jahre 990 schenkte Dago sein Reich dem Papst und nahm es als Lehen gegen Tributzahlungen von diesem zurück. Von diesem Zeitpunkt an setzte die unheilvolle Entwicklung ein, die später zur Bildung der deutschfeindlichen Basis Polen führen sollte. Auf deutscher Seite war man gegenüber dem Papst nicht argwöhnisch. Deutsche sind selten argwöhnisch, weil sie nämlich nicht so schlecht denken können, wie unsere Widersacher handeln.

Wir können die folgenden Ränke und Kämpfe der Söhne und Enkel des Normannenfürsten Dago-Mesico und der Romkirche übergehen, so interessant sie im einzelnen auch sind. Die Romkirche verstärkte ihr Interesse an der Christianisierung der restlichen Gebiete des Mesico-Reiches. Das ging natürlich nicht durch freiwillige Unterwerfung der germanischen Stämme vonstatten, sondern durch Gewalt und Krieg. Für die Bewohnergab es schließlich nur noch eins: Tod oder Taufe. Es waren also Kämpfe zwischen Heiden und Christen und niemals zwischen Deutschen und Polen.

Die Heiden wurden damals ohne Ausnahme Sclavi genannt. d. h. Sklaven heidnischer Götzen. Nachdem sie die Taufe empfangen hatten. waren sie Christen. Das Wort Sclavi verlor seine Bedeutung und geriet in Vergessenheit. Erst in späteren Jahrhunderten bei der Übersetzung alter lateinischer Texte stieß man darauf und in Verkennung der ursprünglichen Bedeutung entfernte man aus dem Wort Sclavi das c, weil man das herabsetzende Sclavi, dabei an Arbeitssklaven denkend, als Beleidigung für die Betroffenen empfand.

[p. 24] Hier will ich einfügen, was D. Skobnol zu diesem Thema sagt:

“Erst Ende des 18. Jahrhunderts erfanden deutsche Außenseiter den Wortbegriff S l a v e n. Mittels raffinierter “c” – bzw. “k” – Weglassung (Streichung) zurechtgefälscht aus (mönchslateinisch) s c l a v i sowie aus (spätgriechisch) S k l a b e n o i. Als “sklavi” = Diener, Götzdiener, Teufelsanbeter bezeichneten Theologen, Gelehrte und Chronisten des Weströmischen, später Deutschen Reiches vom 9. bis 11. Jahrhundert a l l e noch “heidnischen”, Natur- und Götterkulten dienenden, noch nicht christianisierten Germanenmassen jenseits der Grenzen des christlichen W e s t-Reichs; d. h. (grob umrissen) etwa ostwärts der Elbe und nördlich der Donau, und zwar bis tief in den später “Polen” genannten Ostraum hinein u n d bis zur Ostsee und ins Baltikum hinauf. Unter “Sklabenoi” = desgl. Götzendiener, Teufelsanbeter verstand man im gleichen Zeitraum – von Byzanz, Konstantinopel, also dem Oströmischen Reich (Griechisches Kaisertum) aus gesehen – a l l e einer vielfältigen “heidnischen” Kultwelt anhängend, noch nicht christianisierten germanischen und artverwandten indo-germanischen Völkerschaften wie auch Stammesverbände turkmongolischer Herkunft im riesigen Gebiet jenseits der Grenzen des Christlichen O s t-Reiches; d. h. (grob skizziert) Mittel- und Ostbalkanraum und vor allem die Landmasse nördlich des Schwarzen Meeres bis zum Ural und zur Ostsee (spätere Ukraine, Rußland, Litauen). Bestellte “Historiker” des 19. Jht. scheuten sich nicht, Dokumentenfälschungen an der Wurzel vorzunehmen, indem man in einigen ihnen zugänglich gemachten uralten Chroniken das verräterische “c” bzw, “k” mit Spezialwerkzeugen herausradierte und die Buchstabenfolge kunstgerecht neu frisierte.”

Wie hervorragend das gehandhabt wurde, schildert Wilhelm Kammeier in: Die Fälschungen der deutschen Geschichte. Ähnlich verhält es sich mit dem Namen “Polen”. Bis ins 13. Jht. hinein war der Begriff “Polen” unbekannt. Das Wort “polani” leitet sich her vom spätlateinischen Po-lani, F e l d anwohner (Felderbebauer) und leitet sich ab – erstens: von “po” = an, am, bei, und zweitens: vom germanischen “lan” = Ackerhufe, Feld, Land. Deshalb auch heißt es seit jenen alten Zeiten im englischen Sprachraum nicht etwa “Polen”, sondern bis heute richtig Poland. Einen überzeugenderen Sprachbeweis für die rein germanische Abkunft dessen, was man unter Polen = lateinisiert Polonia = und slawisiert Polska versteht, gibt es nicht.

Das Gleiche gilt für Pommern, Pommerellen, es leitet sich ab vom spätlateinischen “pomerani”, d. h. Po-mer-ani = die am Meer hin Wohnenden = Meer-Anrainer. Das waren während des Mittelalters die im ganzen Ostsee-Südküstenraum, etwa von Greifswald bis Halbinsel Hela siedelnden Spätgermanenstämme, meist wandalischer Herkunft.

Nach diesen eingeschobenen sprachwissenschaftlichen gleichlaufenden Erläuterungen aller derzeitigen Forscher auf diesem Gebiet, knüpfe ich wieder an meine vorherigen Ausführungen an.

Diese Karte wurde als Propaganda-Postkarte in den dreißiger Jahren im In- und Ausland massenhaft verbreitet – mit Unterstützung der polnischen Stäatsbehörden. Es war der Dank Polens dafür, daß Deutschland – durch seinen Sieg über das zaristische Rußland 1917- nach 100 Jahren wieder einen freien polnischen Staat ermöglichte.

Die Karte zeigt, was der wahnwitzige polnische Chauvinismus als “historische polnische Westgrenze” forderte und heute noch sich anmaßt. Danach wären die gesamten Gebiete der Slowakei, der Tschechei, die deutschen Gebiete bis Dresden – Berlin – Ostsee und ganz Schlesien, Pommern, Westpreußen und Ostpreußen polnisch. Darüber hinaus spreizt der polnische Raubvogel “schützend” seine Flügel weit in deutschen und russischen Volksraum.

In diesem Größenwahn sind sich polnische Chauvinisten, Emigranten oder Bolschewisten einig. Die Karte trägt als Motto den Spruch des polnischen Dichters Adam Mickiewicz: “und jeder von Euch hat in seiner Seele ein Korn künftiger Rechte und ein Maß künftiger Grenzen!”

Sie wollten das Deutsche Reich allein besiegen.

Dieses polnische Propagandabild zeigt Marschall Edward Rydz-Smigly in Siegerpose. Er wollte Deutschland allein besiegen und bis Berlin marschieren. Sowjetrussische Hilfe lehnte er strikt ab. Die Flugzeugformationen am Himmel wurden von der polnischen Kriegspropaganda in das Bild einmontiert. Es handelte sich dabei um einen Formationsflug deutscher Luftwaffenverbände anläßlich des Nürnberger Reichsparteitages 1937…

Also gefälschte Bild”dokumente”, um Macht vorzugaukeln.

[p. 29] Die Christianisierungskriege haben die eingesessene germanische Bevölkerung stark dezimiert. Die Mönche wollten aber Stützpunkte, also Klöster bauen, doch es gab kaum noch Arbeitskräfte dafür. Vor der Christianisierung waren es blühende Landschaften, danach verödeten sie: über verfallene Burganlagen, Siedlungen und Höfe wuchsen nun Gras, Strauch und Baum. Kirche und Adel saugten das niedere Volk aus. Ein Handwerk gabs nicht mehr, Kaufleute ebenfalls nicht. Die Masse der “Landeskinder” schrumpfte mehr und mehr, der Rest sank zu Sklaven, zu Kmeten herab.

Um Klöster bauen zu können, mußten die Zisterzienser geeigneten Nachschub beschaffen, und das geschah vollständig aus den deutschen Reichslanden. Man sicherte den Neusiedlern Privilegien aller Art zu und gab ihnen deutsche Rechte. Das brachte den gewünschten Erfolg. Bald umringten deutsche Dörfer die Klöster. Die christlichen Zuwanderer stärkten die christliche Macht. Das Reich dagegen ließ seine Bürger ziehen und unternahm nichts, um etwaige Rechte für sich zu sichern. Es versuchte nicht, die nun restlos von Deutschen aus dem Reich besiedelten- und kultivierten Gebiete sich einzuverleiben. im Gegensatz zu Rom, das die nun christlichen Gebiete für sich beanspruchte.

Die Arbeit der Siedler trug reiche Früchte. Meistens hatten sie Geld mitgebracht; sie gaben dem Land Ordnung und Recht, Sitte und Bildung. In dem verwüstet gewesenen Land wurden nun nach dem Bau der Klöster die Sümpfe trockengelegt, Wälderr gerodet. Brüche und Moore urbar gemacht, Dämme geschüttet, Gräben gezogen, Kanäle gebaut, Wege und Brücken angelegt. An Stelle der alten Katen aus Lehm wurden Häuser aus gebrannten Ziegeln und Kalkmörtel errichtet. Der deutsche Bauer brachte den eisernen Scharpflug mit und führte die Dreifelderwirtschaft ein. Der Reichtum des Landes wuchs stetig. Es entstanden nach und nach die Kornkammern Deutschlands, die jedoch immer dann verödeten und verluderten, wenn die Deutschen drangsaliert und verjagt wurden und wenn polnische Kriege und Aufstände des nach und nach polnisch gewordenen Adels die Macht übernommen hatte.

Daß diese Gebiete einstens eine hohe Kultur in jeder Hinsicht erlangt hatten, ist der beste Beweis dafür, daß sie deutsch waren, daß sie gar nicht polnisch gewesen sein können, da sie nach den erneut gelieferten Beweisen polnischer Unfähigkeit niemals eine Blüte erlebt hätten.

Unter dem Beistand der Zisterzienser siedelte sich auch das Handwerk im Mesico-Reich an. Zuerst im Bereich der Klöster, dann auch außerhalb der Klostermauern. So entstanden die Dörfer und Städte, die Zünfte und die Gilden. Es folgten die Patrizier und Kaufherren aus dem Reich, der Handel blühte im Lande an Weichsel und Warthe. Bis ins 15. Jahrhundert hinein stellten die Deutschen den größten Teil des Adels und der Kirchenfürsten, ihnen unterstand das Siedlungswesen, sie gründeten nicht nur Klöster sondern auch [p. 30] Handelsplätze. Deutsch war die Umgangssprache und die Schrift und deutsch die Namen, deutsch das Recht. Die Zisterzienser besaßen zudem das Privileg, nur Kölner Bürgerin ihrem Orden aufzunehmen. Nur in Ausnahmefällen konnten Angehörige von Stifterfamilien Eingang und Aufnahme im Orden finden.

Die Polen haben nie etwas zum Aufbau dieses Landes an Weichsel und Warthe beigetragen, denn erstens gab es sie damals noch nicht und zweitens, als es sie dann gab, waren sie unfähig dazu. Die Polen sind kein schöpferisches Volk, sondern ein vom Klerus niedergehaltenes und unterdrücktes Volk, das sich nicht entfalten konnte, das nicht einmal geschenkten oder eroberten Besitz erhalten konnte. Wir erleben es ja zur Zeit wieder, wie nicht nur die Landwirtschaft in den früheren deutschen Ostgebieten. sondern auch die Industrie, die Bergwerke und der Handel in nur 35 Jahren zugrundegerichtet wurden, was in Jahrhunderten aufgebaut worden war. Das liegt nicht nur an der sowjetischen Unterdrückung, das liegt am Unvermögen der polnischen führenden Schichten.

Die Gebiete an Weichsel und Warthe waren rechtmäßiger Besitz des Deutschen Ritterordens geworden. In den Kämpfen um die Christianisierung der Prussen, die harten Widerstand leisteten, warb der damalige Herzog Konrad von Masowien um den Beistand des Ordens. Nach anfänglichem Zögern war dieser dazu bereit, doch nur nach Zusage einer Gegenleistung. Diese Gengenleistung bestand darin, daß der Herzog ihm für die Hilfe das ganze Culmerland und alle noch zu erobernden Gebiete auf ewige Zeiten zu ewigem Besitz übereignete. Diese Übereignung besiegelte Papst Gregor IX. in der Goldenen Bulle zu Rimini im Jahre 1234.

Die Polen aber unterschlagen diese Landübereignung vollkommen. Sie müßten sonst zugeben, daß sie-wenn sie als Volk damals schon existent waren-diesen Vertrag gebrochen haben, als sie sich das Land gewaltsam aneigneten. Ohne diesen Übereignungsvertrag stellen sie den Deutschen Orden als gewaltsamen Eindringling dar, gegen den sie sich rechtmäßig zur Wehr setzten. Schon diese eine falsche Darstellung der Geschichte auch in deutschen Geschichtsbüchern zeigt, welches Unheil Geschichtsfälschungen anrichten. Daß man Kämpfe zwischen Heiden und Christen als Kriege zwischen zwei Völkern ausgegeben hat und eine rechtmäßig zustande gekommene Landerwerbung totschweigt, hat im Laufe der Jahrhunderte dazu geführt, daß ehemals artverwandte Menschen zu Todfeinden wurden. War das beabsichtigt? Leider müssen wir mit ja antworten. Warum geschah das?

In allen Gemarken der streitenden Fürsten verständigte man sich in den verschiedenen deutschen Mundarten, denn alle Fürsten und Könige waren samt ihren Gemahlinnen germanischer Herkunft, alle Bischöfe der Gnesener Erzkirche waren es ebenfalls. Die Prämonstratenser und die Zisterzienser Mönche waren samt und sonders aus dem Reich gekommen, alle Obrigkeit lag in deutschen Händen und alle Siedler waren deutsch. Doch der Oberhirt in Rom war es nicht und er sah seine Macht begrenzt durch die Deutschen. Er fürchtete das Übergreifen des weltlichen und geistlichen deutschen Einflusses.

[p. 31] So suchte er nach Mitteln und Wegen, das zu unterbinden. Dabei leisteten ihm die Bischöfe aus der Engelsburg die schuldige Hilfe, während sie ihrerseits sich auf die Gefolgschaft der Mönche und des niederen Klerus verlassen konnten. Man fand den Weg und man fand das Werkzeug.

Ich will hier einen Absatz aus dem Buch “Slawenlegende” von Lothar Greil einfügen, der uns schildert, wie es zur Geburt des polnischen Volkes und Landes gekommen ist. Es ist wirklich eine Geburt aus der Retorte:

“Es galt vor allem, die Ansiedler von direkten Bindungen an die alte Heimat zu lösen. Weil es aber in den herrschaftspolitisch zersplitterten und nur mittels drakonischer Gewalt zusammengehaltenen Provinzen des Mesico-Reiches an jeglichem Zusammengehörigkeitsgefühl mangelte, ging man daran, den künstlichen Grund für eine elnigende Volks-und Staatsideezu legen. Werimmerauch in den Grenzen des noch behaupteten Hoheitsgebietes der Senioratsherrren von Krakau lebte, sollte erfahren, daß es keine völkischen, politischen und kirchlichen Gemeinsamkeiten mit den im Deutschtum aufgehenden übrigen Genmanen geben durfte. Im Einvernehmen mit der Kurie begab sich Vinzenz Kadlubek – seit 1208 Bischof von Krakau – im Jahre des Heils 1218 in die Klausur einer Zelle des Zisterzienser-Klosters Klein-Morimund (Andreöw) und schrieb dort seine “chronica polonorum” in lateinischer Sprache nieder. Dieser Mann, der als Deutscher eigentlich Wolf Gottlobonis hieß (also Wolf, der Sohn des Gottlob), erfand den Begriff “Polen” ebenso wie die Sage von den “Lechen”, den sogenannten “Urpolen”, und ihrem “plastischen” Fürstengeschlecht. Das phantasievolle Werk strotzt nur so von Erfindungen und tatsachenwidrigen Behauptungen, was jedoch kein Hindernis dafür war, ihm propagandistisch eine enorme Bedeutung zu unterlegen. Natürlich wagte auch später niemand mehr, einen christlichen Bischof als Betrüger und Fälscher anzuprangern. Und weil ein “Gottesmann” eben stets die Wahrheit spricht, fiel es nicht einmal gelehrten und klugen Männern ein, an einem derartigen “Zeugnis” zu rütteln. Auf diese Weise wurde eine der erstaunlichsten Geschichtslügen zum historischen Tabu. Obwohl von der ernstzunehmenden Forschung längst vollinhaltlich in den Bereich der Fabeldichtung verwiesen, bildet die Schrift Kadlubeks noch heute das Fundament nicht nur polnischer, sondern auch diesbezüglicher deutscher Geschichtsschreibung. Alle Welt plappert das Märchen nach und faselt von “Polen”, die es damals ebensowenig wie einen gleichnamigen Staatsbegriff gab, von “Plasten”, wenn man von Dago oder seinen Nachkommen spricht, und natürlich von “Slawen”, die anstelle der tatsächlich ansässigen Germanen im heutigen polnischen Raum gehaust haben sollen. Daß zu Lebzeiten des Vinzenz Kadlubek in allen Provinzen des Mesico-Reiches ausschließlich germanische Dialekte gesprochen wurden, die auch jeder damalige Westdeutsche verstehen konnte, wird verschwiegen und ist daher weithin unbekannt.”

Trotzdem dauerte es lange, bis die neue Sprache vom Volk und Adel angenommen und anerkannt wurde. Bis ins 15. Jahrhundert hinein konnte sie nicht richtig Fuß fassen. Es steht geschichtlich einwandfrei fest, daß z. B. die Stadt Krakau bis ins 15. Jahrhundert nahezu völlig deutsch war, ebenso Warschau.

[p. 32] Dies sind die Hauptstädte Polens und trotzdem waren sie überwiegend deutsch, trotz allen anderen polnischen Behauptungen. Und bis Ende des 18. Jahrhunderts werden weder in der profanen noch in der kirchlichen Geschichtsschreibung völkische Gegensätze erwähnt, die im Mittelalter zwischen Rhein und Weichsel vorhanden gewesen wären.

Obwohl alle geschichtlichen Beweise fehlen, stellen die Polen ihre Geschichte so dar, daß sie auf ein tausendjähriges Bestehen des Staates zurückblicken. Und die sonst so überaus gründlichen Deutschen helfen ihnen dabei, zum Teil sicher unwissentlich, zum Teil aber leider wissentlich. Der erste Fälscher war – wie wir gehört haben – der Deutsche Wolf Gottlobonis, der als Vinzenz Kadlubek auf dem Bischofsstuhl in Krakau saß. Aber diese Fälschung allein hätte wohl nicht die verheerenden Folgen gehabt, hätten sich nicht im 18. Jahrhundert weitere Deutsche bemüht, die vergessenen Wenden als Slawen auferstehen zu lassen. Grundlegend für den nächsten Schwindel wurde der deutsche Theologe August Schlözer (1738 – 1809), der in russischen Diensten stand und der seinem Dienstherrn, dem Zaren, zuliebe und als russischer Geschichts- und Sprachenwissenschaftler in Petersburg bei der Erforschung der glagolitischen Kirchensprache diese in ein System gebracht und das Wort Slawen erfunden hätte. Diese Erfindung Schlözers beeinflußte den deutschen Theologen Johann Gottfried Herder, der sich mit dem Ausgraben alter Volkslieder verschiedener Völker, besonders aber der “Slawen” einen Namen gemacht hat. Er fand die Wenden und die Sorben und eine Kultur der “Slawen”. Die Polen wissen, was sie ihm zu verdanken haben, denn sie erweisen ihm Dankbarkeit – wohl die einzige polnische Dankbarkeit in der Geschichte – indem sie die Anlagen an seinem Denkmal in Mohrungen/Ostpreußen, seiner Geburtsstadt, pflegen.

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weiterlesen im Original: https://neuschwabenlandpost.wordpress.com/2015/06/12/polen-und-die-falschungen-seiner-geschichte/

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