Dienstag, 28. April 2015

Flüchtlinge als Waffe

rebloggt von https://juergenelsaesser.wordpress.com

Wie Globalisten und Islamischer Staat Flüchtlinge als Waffe gegen Europa missbrauchen


Auszug aus der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin 4/2015

Flüchtlinge als Waffe

_ von Jürgen Elsässer

Viele Flüchtlinge verlassen aus Not und Verzweiflung ihr Land. Aber wenn sich Zigtausende gleichzeitig auf den Weg machen, sind oft strategisch denkende Hintermänner am Werk, die mittels Völkerwanderung ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen.

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Bis zum Jahresende 2015 rechnet die Europäische Union mit einer wahren Völkerwanderung aus Afrika. “Unsere Quellen berichten uns, dass zwischen 500.000 und einer Million Migranten bereit sind, Libyen zu verlassen”, sagte Fabrice Leggeri von der EU-Grenzschutztruppe Frontex Anfang März der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Im Jahr 2014 registrierte Frontex 278.000 illegale Grenzübertritte nach Europa.

Doch die nackte Zahl ist nicht das einzige, was Angst macht. Denn es gibt Anhaltspunkte, dass der afrikanische Exodus als kalkulierter Stoß gegen Europa genutzt wird – seitens des „Islamischen Staates“ (IS). „Der IS droht Europa mit einem ,psychologischen Angriff‘: Eine halbe Million Menschen will die Terrormiliz in Booten aufs Meer treiben – um den Kontinent zu ,überfluten‘. Doch damit nicht genug: Unter den Flüchtlingen sollen sich auch Terroristen verstecken“, meldete focus.de am 19. Februar.

Außer Libyen dient vor allem die Türkei als Ausgangsbasis für die Flüchtlinge, die dann auf Schrottkähnen in Richtung der italienischen Küsten geschickt werden. „Gelangen IS-Terroristen über die Türkei in die Europäische Union?“ lautete die Überschrift eines Artikels in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17. Januar 2015. „Dies bestätigte der Vorsitzende der türkischen Regierungspartei AKP in der Provinz Mersin“, schrieb Korrespondent Michael Martens weiter. Unter den sage und schreibe 110.000 Syrern, die sich derzeit in Mersin aufhalten, agierten Schlepperbanden mit Lockangeboten für den Transport in die EU. Zu den Vermutungen von Menschenrechtlern, der türkische Geheimdienst müsse von der Bandentätigkeit Kenntnis haben, sagte der Politiker: „Wenn (…) eine Person sagt, solche Dinge könnten nicht geschehen, ohne dass der Geheimdienst davon wisse, dann ergibt das auch für mich Sinn.“ In einem weiteren Artikel in der FAZ vom 19. Januar ist Martens den Abläufen weiter nachgegangen. Die Schiffe der Menschenhändler sind demnach den Behörden in Mersin bekannt. Außerdem hat jedes Schiff eine siebenstellige sogenannte IMO-Nummer,

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Offensichtlich ist es eine perverse Strategie Ankaras, das aus Syrien stammende Gefahrenpotential vom eigenen Land fernzuhalten und nach Europa weiterzuschicken. Dies ist umso empörender, als die Türkei selbst nicht nur Opfer, sondern auch Mitverursacher der humanitären Katastrophe in der Levante ist. Über Recep Tayyip Erdogan, den Präsidenten der Türkei, sagte sein syrischer Amtskollege Baschar al-Assad in einem aktuellen Interview mit dem US-Magazin Foreign Affairs: „Er unterstützt den ISIS noch immer. Er ist persönlich verantwortlich für das, was geschah.“

Gefahr vom Balkan

Doch nicht nur Islamisten bedrohen Europa mit Flüchtlingsströmen. Auch die aktuelle griechische Regierung kam auf diese Idee. Der stellvertretende Innenminister Giannis Panousis forderte von den EU-Partnerländern mehr Unterstützung bei der Versorgung von Flüchtlingen. „Ansonsten werden wir 300.000 Immigranten Reisepapiere ausstellen und damit Europa überfluten“, kündigte er Ende Februar 2015 an.

Ob auch die zu Jahresanfang plötzlich einsetzende Massenflucht aus dem Kosovo politisch gesteuert ist, bleibt zu untersuchen.

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In jedem Fall zieht das in Fällen wie Afghanistan und Irak zutreffende Argument, die NATO habe durch ihre Kriegspolitik die Flüchtlingsströme selbst verursacht, ausgerechnet im Kosovo nicht. Zwar griff die NATO tatsächlich 1999 völkerrechtswidrig mit elfwöchigen Bombenangriffen in den Kampf um das Amselfeld ein – aber nicht gegen, sondern für die Albaner.

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Auf dem Weg zur One World

Neben der Instrumentalisierung von Flüchtlingen für die Interessen von Einzelstaaten gibt es Überlegungen der globalen Eliten, Migrationsbewegungen zu stimulieren, um dadurch eine Durchmischung der Völker durchzusetzen. So berichtete der britische Daily Express am 11. Oktober 2008 von einem „Geheimplan, 50 Millionen Afrikaner in die EU zu lassen“. Dies bezog sich auf eine Studie der EU-Statistikbehörde Eurostat, wonach die Mitgliedstaaten bis zum Jahre 2050 insgesamt 56 Millionen Migranten bräuchten, um den Bevölkerungsschwund auszugleichen. Wörtlich heißt es darin: „Illegale Migranten dürfen nicht als Kriminelle behandelt werden.“ Ein Reporter des Daily Express hat ein vom britischen Staat finanziertes „Job Center“ in Mali besucht, in dem schon damals Arbeitskräfte angeworben wurden.

Ein früher Advokat der Völkervermischung war der österreichische Adelige und Freimaurer Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, der schon in den 1920er Jahren von einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ träumte, die „äußerlich der altägyptischen ähnlich“ ist. Der Graf inspirierte Winston Churchill mit seiner Idee der „Vereinigten Staaten von Europa“ und wurde unter anderem mit dem Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Die von ihm 1922 gegründete Paneuropa-Union existiert als Elitennetzwerk bis heute, deutscher Präsident ist der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt.

Auch von zionistischer Seite gab es Druck. „Europa muss multikulturell sein“, war ein Aufruf von Israel Singer in der Welt vom 30. Januar 2005 überschrieben. Der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses brach überraschenderweise sogar eine ...

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