Sonntag, 25. September 2011

Einsichten und Aussichten

Dieser Blog heißt ja "Lebenswichtiges und -unwichtiges" - und das nicht ohne Grund.


Lebenswichtig ist für mich

  • ein Job, der mir mein Leben finanziert (hab ich),
  • meine Familie, die ich sehr liebe (hab ich), 
  • eine sinnvolle Freizeitgestaltung, wie z. B. meine mehr oder weniger gelungenen Häkel- und Strickobjekte und last but not least
  • meine Freunde (hab ich!)!
  •  

Kommen wir zum Unwichtigem in meinem Leben: Einen Partner fürs Leben könnt ihr vergessen, sowas brauche ich nicht mehr.


Erstens habe ich mir schon zwei Drittel meines Lebens mit den Typen versaut, das letzte Drittel gehört mir alleine. Und zweitens weiß ich meine Unabhängigkeit sehr zu schätzen und möchte sie nicht mehr missen. Natürlich muss man sich in jungen Jahren erstmal darauf einlassen, um später ganz viel Freude an den Enkelkindern zu haben (egal wie weit die Wissenschaft auf dem Gebiet ist, das werden die nicht anders hinkriegen). Und der Preis ist mitunter sehr hoch, den frau dafür zahlen muss.

Aber die geliebte Rasselbande ist jedes Opfer wert!

Ich habe von Leuten gehört, die ihr ganzes Leben lang zusammen sind. Das sind Relikte aus einer anderen Zeit. Sowas kann es heute nicht mehr geben. Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen! Sowas gibt es wahrscheinlich noch in irgendwelchen bayerisch-katholischen Bergdörfern. Dort verbietet ja auch die Religion schon ein aufregendes Sexleben und somit einen eventuellen Partnerwechsel. In der restlichen zivilisierten Welt haben die Menschen längst erkannt, wie aufregend das Leben sein kann, wenn man eben nicht lebenslang an einen einzigen Menschen gebunden sein muss. Meine Theorie: die Ehe hat ausgedient, jedenfalls in der Form, wie wir den Begriff bisher definiert haben.


Die Erfahrung - und mein eigenes Leben - hat mich gelehrt, dass sich Paare zwar durchaus weiterentwickeln, aber nicht zwangsläufig in die gleiche Richtung.


Das habe ich noch nicht erlebt, die Wege kreuzen sich zwar manchmal, driften dann aber nur umso weiter entfernt wieder auseinander.


Jeder kann (muss) seine eigenen Schlüsse ziehen. Mein Fazit: Ich bin mir sehr dankbar, dass ich die hässliche Phase durchgestanden habe und nun ein glückliches Leben führen kann. Und da ich nicht katholisch bin, darf ich meine Sexualpartner so oft wechseln, wie ich es will (und es eben notwendig ist, wenn wieder jemand klammern will).

Mädels ich kann euch sagen, freut euch auf das zweite Drittel in eurem Leben, es wird wunderbar!

(Danke Bettina!)

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